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Glossar M - O

  Nachtkerzenöl

Nachtkerzenöl hat in den letzten Jahren bei der Behandlung der Neurodermitis an Bedeutung gewonnen. Diese hochwertige Substanz enthält unter anderem einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Linolsäure und Gamma-Linolensäure. Beim Auftragen werden diese direkt in die Lipide der Hornschicht eingebaut und bewirken nachweisbar eine Reduktion des Wasserverlustes der neurodermitischen Haut.

Neurodermitis

In der medizinischen Fachsprache wird Neurodermitis auch als atopische Dermatitis, atopisches Ekzem oder endogenes Ekzem bezeichnet.
Man versteht darunter eine chronische ekzematöse Hauterkrankung aus der Gruppe der Atopien, d.h. mit Allergieneigung verbundene Krankheiten (Heuschnupfen, Asthma, Kontaktekzem).
Sie tritt erblich bedingt auf und wird in Verlauf und Ausprägung zusätzlich durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst (etwa Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare u.a.). Vererbt wird nicht die Krankheit selbst, sondern nur die Anlage zur Neurodermitis. Auf den bei der Neurodermitis bestehenden Zusammenhang zwischen Nervensystem und Hauterkrankung ist auch der Name hinweisend, abgeleitet von Neuron (Nerv) und Dermatitis (entzündliche Hauterkrankung). Bei Stress, frustrierenden Erlebnissen oder Familienkonflikten werden biochemisch wirksame Substanzen in der Haut freigesetzt, die zu Juckreiz und Hautrötung führen.


Öl-in-Wasser-Emulsion

Zwei-Phasen-Präparate mit Außenphase Wasser. Geeignet für akute entzündliche oder überwärmte Hautveränderungen und fettigere Hautareale.