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Die Haut eines erwachsenen Menschen nimmt eine Fläche von 1,7 m²
ein und wiegt 3 kg. Sie ist damit größtes Organ des Körpers.
Auf einen Quadratzentimeter Haut entfallen 15 Talgdrüsen, 100
Schweißdrüsen, 3000 Nervenendkörperchen, 1 Meter
Gefäße und 3 Millionen Zellen.
Die Haut entsteht in der Embryonalphase als frühestes und sensitivstes
der Organe. Der menschliche Embryo entwickelt seinen Tastsinn vor allen
anderen Sinnen.
Im Alter von acht Wochen, bei einer Länge von nur 2,5 cm, löst
beim Embryo ein Streicheln im Kopfbereich ein leichtes Zurückweichen
aus.
Unser alltäglicher Sprachgebrauch weist auf die Verbindung der Haut
zum seelischen Befinden hin: "Die Haut ist der Spiegel der Seele" oder
"Das geht mir unter die Haut".
Bei einigen wichtigen Hauterkrankungen, etwa Akne vulgaris oder Neurodermitis,
findet sich häufig ein Zusammenhang zwischen seelischer Belastung und
Zunahme der Hautveränderungen.
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